Raimund Hoghe: Postcards from Vietnam


Foto: Luca Giacomo Schulte



Mit „Postcards from Vietnam“ setzt Raimund Hoghe seine Zusammenarbeit mit zwei außergewöhnlichen Tänzerpersönlichkeiten fort, Ji Hye Chung und Takashi Ueno. Mit der Südkoreanerin Ji Hye Chung arbeitete Hoghe  2016 bei „La Valse“ zum ersten Mal zusammen, mit Takashi Ueno hat er seit 2010 mehrere Stücke erarbeitet, darunter „La Valse“, „Cantatas“ und „Pas de Deux“, mit dem sie zuletzt in Singapur gastierten.


Bei einem Straßenverkäufer in Paris entdeckte Raimund Hoghe vor einigen Jahren zum ersten Mal  Postcards from Vietnam , ausklappbare Karten aus Papier, die Menschen und Landschaften zeigen, sehr fragil wirken und in einem Land hergestellt wurden, das seit den 1960er-Jahren mit dem Vietnamkrieg assoziiert wird. In Hoghes neuem Stück setzen diese Postkarten Zeichen, sind Erinnerungsstücke und Projektionsfläche, verweisen auf Geschichte und Vergänglichkeit, Aufbruch und die Sehnsucht nach einem anderen Leben, das auch in der ausgewählten Musik anklingt.


„Wenn keiner singt, ist es still“ ist der Titel eines gerade erschienen neuen Buchs von Raimund Hoghe und wie in all seinen Stücken spielt auch in „Postcards from Vietnam“ die Musik eine zentrale Rolle. Neben Protestsongs aus den 1960er-Jahren werden u. a. auch Arien von Bach und Händel zu hören sein.



Konzept, Choreographie und Ausstattung: Raimund Hoghe

Künstlerische Mitarbeit: Luca Giacomo Schulte

Tanz: Ji Hye Chung, Takashi Ueno und Raimund Hoghe

Management: Les Indépendances (Paris)

Licht: Raimund Hoghe, Johannes Sundrup

Produktion: Raimund Hoghe - Hoghe & Schulte GbR (Düsseldorf)



Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf


Mit Unterstützung von: La Ménagerie de Verre (Paris) dans le cadre de Studiolab, Montpellier Danse / Résidence à l’Agora, Cité Internationale de la Danse (Montpellier), Rivoli - Teatro Municipal do Porto


Mit besonderem Dank an agnès b. (Paris)



Als Jubiläumsprojekt gefördert von der Kunststiftung NRW.