Performing Arts


Marta Górnicka, Hymne an die Liebe. Foto: Thalia Theater Berlin, Magda Hueckel



Für die Gegenwartskünste ist das Bundesland Nordrhein-Westfalen ein bedeutender Produktionsstandort mit internationaler Ausstrahlung. Im Bereich zeitgenössischer Tanz, Theater und Performance steht die Kunststiftung NRW fördernd an der Seite der Produktionshäuser, der Festivals, der freien Kompanien und Einzelkünstler*innen. Sie ermöglicht Freiräume durch die Vergabe von Forschungsstipendien und Residenzen, unterstützt die Realisierung neuer Arbeiten und die Entwicklung von Themenreihen, sowie nationale und internationale Kooperationen.


Produktionszentren wie das tanzhaus nrw und das Forum Freies Theater (FFT) in Düsseldorf, PACT Zollverein in Essen oder der Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr fördern transdisziplinäre Arbeitsformen und sind zugleich Forschungslabore für diskursive, ästhetische und gegenwartskritische Fragestellungen, die Potentiale für ein vertieftes, sparten-entgrenztes Denken freisetzen.


Festivals wie tanz nrw, Move! in Krefeld, das Favoriten Festival in Dortmund, das Asphalt Festival in Düsseldorf, die Ruhrfestspiele Recklinghausen, die Ruhrtriennale oder das Impulse Theater Festival sind richtungsweisende Gratmesser für aktuelle künstlerische Positionen und experimentelle Formate.


Mit dem Institut für Szenische Forschung an der Ruhr-Universität Bochum initiierte die Kunststiftung NRW die Christoph Schlingensief Gastprofessur sowie die NRW Dozentur und mit der Pina Bausch Foundation das Pina Bausch Fellowship for Dance and Choreography. Beide Partner stehen für eine diversifizierte ästhetische Bildung bzw. Professionalisierung des künstlerischen Nachwuchses mit Blick auf den transkulturellen Austausch.


In den 30 Jahren ihres Bestehens hat die Kunststiftung NRW durch ihre Fördermaßnahmen wesentlich dazu beigetragen, dass Nordrhein-Westfalen heute eine vielfältige, hochqualifizierte und künstlerisch einflussreiche Kunstszene im Feld der Performing Arts vorzuweisen hat.